Bautagebuch

Nach 50 Jahren Betrieb des Hallenbades Königsgarten und fast 40 Jahren Betrieb des Freizeitbades Sternbusch beauftragten die Bäderbetriebe Kleve im Jahr 2011 ein Fachbüro für Sanierung von Bädern mit der Untersuchung des Renovierungs- und Erneuerungsbedarfes der beiden Bäder.

Die Untersuchungsergebnisse des Fachbüros wurden der neu gegründeten "Arbeitsgruppe Bäder" vorgelegt.

Die Aufgabe der Arbeitsgruppe bestand darin, auf Basis der Untersuchungsergebnisse ein Konzept für die zukünftige Bäderlandschaft in Kleve zu erarbeiten.

Hierbei sollte eine Empfehlung für die politischen Gremien ausgesprochen werden, die zukünftige Anforderungen eines bedarfs- und freizeitgerechten, modernen, ökologischen und ökonomischen Bades in Kleve erfüllt.

Mit dem Bautagebuch bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich über den Verlauf des interessanten Projektes näher zu informieren.

Juli 2012

Die Arbeitsgruppe Bäder legt ihr Positionspapier vor.
Das Grobkonzept beinhaltet den Neubau des Hallenbades, konzipiert als reines „Sportbad“, und die Sanierung des Freibades.
Vorgeschlagen wird ein Kombibad, das den Freibadbereich und das Hallenbad integriert.
Nach Prüfung von fünf möglichen Standorten, wird der Standort am Sternbusch für das neue Bad empfohlen.

August 2012

Der Aufsichtsrat empfiehlt dem Rat der Stadt Kleve die Umsetzung der Planung des Kombibades am Standort Sternbusch.
Der Aufsichtsrat empfiehlt dem Rat weiter, dass zunächst eine positive verbindliche Auskunft der Finanzverwaltung zum steuerlichen Verbund einzuholen ist, der die Kosten des Kombibades deutlich reduzieren soll.

September 2012

Der Rat genehmigt das Konzept des Kombibades am Standort Sternbusch wie vom Aufsichtsrat vorgeschlagen.
Die Genehmigung wird unter den Vorbehalt einer positiven Auskunft der Finanzverwaltung NRW zum steuerlichen Verbund gestellt.
Der Aufsichtsrat soll bei der weiteren Feinplanung mitwirken.

November 2012

Die Finanzverwaltung in NRW verfügt eine „Auskunftssperre“.
Es werden bis auf Weiteres keine Anträge auf verbindliche Auskünfte zum steuerlichen Verbund bearbeitet.

Januar 2013

Die Bäderbetriebe beginnen - mit Hilfe eines Beraters – mit der Planung des sogenannten Vorentwurfs, um aus dem Grobkonzept der Arbeitsgruppe ein Feinkonzept  für das Kombibad zu erstellen. 

April 2013

Der Aufsichtsrat lässt sich über den Stand des Vorentwurfes unterrichten.

August 2013

Der Aufsichtsrat erörtert die Anpassungen des Vorentwurfs.

November 2013

Der Aufsichtsrat beschließt weitere Anpassungen des Vorentwurfs.

Februar 2014

Europaweite Ausschreibung der Generalplanerleistungen für das konzipierte Projekt.

Juli 2014

Auftragserteilung für die Generalplanung an das Planungsbüro GSF.

Geschäftsführer Rolf Hoffmann und Christoph Keinemann, GSF (v.l.n.r.).

August 2014

Mit Unterstützung des Generalplaners wird die Weiterentwicklung des Vorentwurfs eines reinen Sportbades zu einem „Bad für die ganze Familie mit sportlichem Charakter“ geprüft.

Oktober 2014

Die Finanzverwaltung in NRW hebt die Auskunftssperre für verbindliche Auskünfte zum steuerlichen Verbund auf.
Anträge auf verbindliche Auskünfte werden wieder bearbeitet.
Jedoch werden nun deutlich erhöhte Anforderungen an den steuerlichen Verbund gestellt.

Oktober 2014

Auftragsvergabe für die Projektsteuerung an die Ingenieur-Gesellschaft CONSTRATA.

Geschäftsführer Rolf Hoffmann mit Wilhelm Brand und Jens Kerkhoff von CONSTRATA (v.l.n.r.).

Dezember 2014

Die Stadtwerke Kleve stellen bei der Finanzverwaltung NRW einen auf die neuen Anforderungen abgestellten Antrag für eine verbindliche Auskunft zum steuerlichen Verbund.

Februar 2015

Die Finanzverwaltung erteilt die positive verbindliche Auskunft.

März 2015

Das Freizeitbad Sternbusch wird - letztmalig in der alten Konzeption - für die Saison 2015 vorbereitet.

Juni 2015

Das überarbeitete Konzept des Familienbades wird vom Rat der Stadt Kleve genehmigt. 

Juli 2015

Der Bauantrag wird gestellt.

September 2015

Die letzte Saison im „alten“ Freizeitbad Sternbusch wird mit einem Hundeschwimmen ausgeleitet.

Bürgermeisterin Sonja Northing und Tierfotograf Magnus Pomm

September 2015

Beginn der ersten Ausschreibungsphase. Das Bauprojekt wird in sinnvolle Einzelprojekte aufgeteilt, so dass auch regionale Unternehmen die Chance haben sich zu beteiligen. In der ersten Phase erfolgten 7 EU-Ausschreibungen und 3 beschränkte Ausschreibungen.

Dezember 2015

Die Baugenehmigung wird erteilt. Die aktive Bauphase kann beginnen.

Januar 2016

Es geht los!
Die Bagger rollen an und die Abbrucharbeiten am Freizeitbad beginnen mit dem Entkernen und dem Rückbau der nicht mehr benötigten Gebäude.

März 2016

Mit dem symbolischen „ersten Spatenstich“ wird der Neubau des Sternbuschbades begonnen.

Aufsichtsratvorsitzender Jörg Cosar, Geschäftsführer Rolf Hoffmann, Bürgermeisterin Sonja Northing und Projektleiter Heinz Waskowiak (v.l.n.r.).

April 2016

Der Kampfmittelräumdienst (KRD) hat nach mehreren Einsätzen die Flächensondierung des Baufeldes beendet. Für diese Maßnahme wurde der Boden zunächst schichtweise abgetragen. Mit der Freigabe des KRD können nun die Tiefbaumaßnahmen sicher fortgeführt werden.

April 2016

Der erste von drei Kränen ist errichtet und das Niveau für die Gründung ist in einigen Bereichen hergestellt.

April 2016

Die Sauberkeitsschicht, die Blitzschutz- und die Grundleitungen werden gelegt.   

Juni 2016

Die Bodenplatten und die fast 5 m hohen Kellerwände und Säulen werden gegossen.   

Juni 2016

Vor der Errichtung einer Trägerbohlenwand – auch  Berliner Verbau – genannt – erfolgen Sondierungsbohrungen zur Überprüfung auf Kampfmittelfreiheit.

Architekt Philip Keinemann (rechts) mit einem Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes.

Juni 2016

Drohnenflug über die Baustelle

Juli 2016

Im Kellergeschoss werden die Technik- und Lagerräume durch Kalksandsteinmauern erstellt.

Juli 2016

Die Einschalung für das Familienbecken ruht auf diesen Säulen und provisorischen Stützen. Nach der Verlegung der Bewehrungen durch die Eisenflechter kann die Bodenplatte gegossen werden.

August 2016

Die Bodenplatte des Familienbeckens ist frisch gegossen und wird für eine langsame Aushärtung mit Wasser befeuchtet.

August 2016

Rechtwinklig zum Familienbecken angeordnet entstehen die Bodenplatten für das Sport- und Kursbecken.

Das Kursbecken ist in seinen Umrissen gut zu erkennen. Es wird mit Fertigstellung über einen innovativen selbsttragenden Hubboden verfügen.

August 2016

Die Luftaufnahmen lassen die Konturen und Proportionen des neuen großen Hallenbades gut erkennen.

Oktober 2016

Mit Hilfe eines Verbindungsgangs wird der sanierte Technikkeller des ehemaligen Freibades mit dem Keller des neuen Hallenbades verbunden.

Oktober 2016

Die Betonwände für das Sportbecken sind fast fertiggestellt. Im Anschluss kann die Kellerdecke im Bereich des Beckenumgangs geschlossen werden. Zur Überprüfung der Dichtheit, werden in Folge alle Becken für zwei Wochen mit Wasser befüllt.

November 2016

Der Windfang am Eingangsbereich und die ersten Wände im Erdgeschoss werden errichtet.

Sind alle mehrere Meter großen Module der Lüftungsgeräte in den Keller eingebracht, wird die Einbringöffnung zubetoniert.

An dieser Stelle entsteht das Fundament für die beiden markanten Lüftungstürme.

Januar 2017

Dies ist der aktuelle Blick von Kran Nr. 1

Hier zeigen wir Ihnen die Sicht von Kran Nr. 3 auf den Familienbereich.

Die Perspektive von der Gastronomie ermöglicht Ihnen eine gute räumliche Darstellung vom neuen Familienbereich. Die Raumabgrenzung am Ende der Halle bietet über die großzügigen Fensterflächen Einblick zum Sport- und Kursbereich. Die Trennwand trägt zukünftig, wie auch die Holzflächen im Decken- und Wandbereich, zu einer angenehmen Akustik bei.

Blick auf den Haupteingang des Sternbuschbades. Rechts neben dem Gebäude werden später weitere Eingänge für den direkten Zugang zum Freibad entstehen.

Februar 2017

Die Stahlbinderkonstruktion wird montiert. Sie bildet das filigrane Tragwerk für das Dach des neuen Kombibades.

April 2017

Die Dachfläche ist bereits geschlossen und wird mit Hilfe einer Folie vor den Witterungseinflüssen geschützt. Im nächsten Schritt werden nun Bitumenbahnen verlegt.

April 2017

Hier sehen Sie den Rohbau des Ganzjahresaußenbeckens. Sie werden es später vom Familienbecken aus über einen geschützten Zugang erreichen können.

Mai 2017

Es wird Richtfest gefeiert!

Neben den Grußworten und Danksagungen, teilten Frau Bürgermeisterin Sonja Northing und Herr Heinz-Jörg Cosar, Aufsichtsratsvorsitzenden der Klever Versorgungsbetriebe, den Zuhörern viel Interessantes rund um das Bauvorhaben Sternbuschbad mit.
Bitte beachten Sie auch die diesbezüglichen Medienberichten unter der Rubrik Aktuelles.

 

Nach dem Richtspruch von Herr Meissner, Polier der Fa. van Stephoudt, wird unter Beifall der Zuschauer der Kranz an einem Kran empor gehoben.